Dienstag, 27. September 2016

Karamellisiertes Radicchio-Weißkraut


Heute gab es auf dem Bauernmarkt ernte-frisches Weißkraut. Ich bevorzuge Spitzkohl und wenn
ich diesen bekommen kann, greife ich fast immer zu. Mir ist immer so, als wäre der weicher und
leichter zu verarbeiten als der rundliche Weißkohl.
Bei einem Blick in den Kühlschrank habe ich dann noch etwas Radicchio entdeckt und mich kurzerhand entschlossen, diesen mit dem Kohl zu mischen. Herausgekommen ist eine wunderbare
Gemüsebeilage, die in ihrer Kombination und dem tollen Geschmack bei meinem lieben HP voll gepunktet hat und das heißt was. Deshalb kann ich euch sagen, ausprobieren lohnt sich.

Weißkohl ist ein typisches Wintergemüse und er lässt sich sehr gut lagern, außerdem ist der Kohl sehr gesund. Er enthält wenig Kalorien aber dafür viele wertvolle Inhaltsstoffe, Mineralstoffe und
Spurenelemente; für die bevorstehende Herbst/Winterzeit liefert er uns viel Vitamin C welches wir
für diese Zeit dringend benötigen. Er steht also ebenfalls auf der Skala mit den wichtigen
Lebensmitteln für gesunde Ernährung.








Zutaten für 2 Personen:
450 g. Weißkohl
100 g. Radicchio
½ Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
2 TL. Zucker
½ TL. Kümmel
Salz und Pfeffer
etwas Weißwein, etwas Sahne
Öl für die Pfanne

Zubereitung:
Radicchio und Weißkohl putzen und in ca. 5 mm dicke Scheibchen schneiden. Zwiebel und
Knoblauch ebenfalls schälen und fein schneiden.
Öl in eine Pfanne geben, Zwiebel und Zucker darin leicht Farbe nehmen lassen, den Radicchio
dazugeben und leicht anrösten. Nun das Weißkraut und den Knoblauch ebenfalls in die Pfanne
geben, kurz anrösten, mit Weißwein angießen. Salzen, pfeffern und Kümmel dazugeben.
Das Kraut auf mittlerer Flamme dünsten bis es den gewünschten Garpunkt erreicht hat.
Kurz vor dem Servieren das Kraut noch mit etwas Sahne verfeinern (muss aber nicht sein).




Ich wünsche euch beim Nachkochen viel Freude und lasst es euch schmecken

Eure Irmi

Freitag, 23. September 2016

Birnen-Mandel-Tarte


es ist mal wieder Zeit für Kaffeepause und für eine Tarte der großen Genüsse die durch die Mandeln
fein nach Marzipan schmeckt. Die "Göttliche" habe ich sie getauft, ist sie doch mit dem super leckeren Mürbeteigboden, der weichen Mandelmasse und den Birnen eine unheimlich tolle und einzigartige Kombination. In jeder Hinsicht.
Nebenbei ist sie noch unwahrscheinlich wandlungsfähig kann man doch die Birnen mit Äpfel, Kirschen, Aprikosen oder Trauben austauschen, ein Hauch von Zimt, Vanille oder Zitrone dazu-geben. Schmecken tut sie wahrscheinlich jedes mal super lecker.





Zutaten für den Teig:
150 g. Mehl
100 g. weiche Butter
60 g. Puderzucker
1 Eigelb
1 Prise Salz

Zutaten für den Mandelbelag:
100 g. weiche Butter
100 g. Puderzucker
2 Eier
150 g. gemahlene Mandeln
1 EL. Mehl
1 Prise Salz

außerdem:
ca. 700 g. reife Birnen (b.m. Abate)
2 EL. Mandelblättchen

Zubereitung Teig:
Die Zutaten für den Teig mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder des Handrührgerätes
verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in eine Folie wickeln und ca. 30 Minuten im Kühl-
schrank ruhen lassen.

Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen.
In der Zwischenzeit eine Tarteform von 28 cm Ø fetten. Dann den Teig zwischen zwei Folien
in der Größe von ca. 32 cm Ø ausrollen und die Tarteform damit auskleiden. Rand hochziehen.
Teigboden mit der Gabel mehrmals einstechen und wieder kalt stellen.

Zubereitung Mandelbelag:
Butter, Zucker und Salz cremig schlagen. Die Eier nacheinander unterschlagen bis sie sich mit der Butter verbunden haben. Mandeln und Mehl mischen und ebenfalls kurz unterrühren.
Birnen schälen, vierteln und vom Kernhaus befreien. Birnen am Rücken mehrmals einschneiden.
Mandelmasse auf den Teig in der Form geben und glatt streichen, mit den Birnen dekorativ
belegen und mit den Mandelblättchen bestreuen.
Im Ofen, auf der zweiten Schiene von unten, ca. 40-50 Minuten backen.
Kuchen herausnehmen, etwas abkühlen lassen, vom Rand lösen und komplett auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.








Quelle: Küchengötter.de

Ich wünsche Euch gutes Gelingen

Eure Irmi

Meine Angaben für Back- und Kochzeiten sind Vorschlagswerte, es wird empfohlen, die definitive
Backzeit aus der Bedienungsanleitung Eures Backofens zu entnehmen.

Dienstag, 20. September 2016

Wiener Reisfleisch


heute habe ich wieder einen Klassiker für euch, was Einfaches aus alter Hausmannskost.
Ein Gericht, das bei uns zu Hause sehr gerne gegessen wird, was ich immer wieder ohne Probleme
auf den Tisch bringen darf. Reisfleisch, ist einfach nur super lecker.
Ich habe heute Krautsalat dazu gereicht, ganz klassisch angerichtet mit Salz, Pfeffer, Kümmel, Essig
und Öl.

Reisfleisch ist ein klassischer Eintopf, der seine Wurzeln in Ungarn/Serbien hat aber gleichermaßen
als typisches österreichisches Gericht bekannt ist und vielerorts gekocht wird. Ich schätze Eintopf sehr, weil dazu kein großer Arbeitsaufwand benötigt wird und trotzdem lecker schmeckt. Jedoch
passiert es mir immer wieder, dass dieses Essen, obwohl ich es jedes mal auf die selbe Weise zube-
reite, nicht immer gleich schmackhaft wird. Das passiert aber sicher euch genau so.
Vergesst aber trotzdem nicht, dieses Gericht wieder mal auf euren Speiseplan zu setzen. Es lohnt sich auf alle Fälle, gerade für eine Abwechslung.




Zutaten für 2 Personen:
300 g. Schweinenacken (mager)
170 g. Langkornreis
350 ml ca. Wasser oder Brühe
1 kleine Zwiebel
2 EL. Tomatenmark
2 Zehen Knoblauch
Salz, Pfeffer, Paprika
Öl für die Pfanne

Zubereitung:
Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden, Zwiebel fein würfeln, Knoblauch fein hacken.
Öl in eine Pfanne geben, Zwiebel darin glasig dünsten, Fleisch dazugeben und salzen. Rösten lassen
bis es leicht Farbe genommen hat. Tomatenmark dazugeben, unterrühren. Nun den Reis
dazugeben und noch einmal kurz mit rösten.  Pfeffer, Paprika und Knoblauch dazugeben und
mit Wasser oder Brühe aufgießen.
Den Eintopf köcheln lassen bis der Reis den gewünschten Garpunkt erreicht hat. Dann servieren.




Ich wünsche euch noch ein gutes Gelingen

Eure Irmi

Freitag, 16. September 2016

Zwetschgen-Curd


Curd ist ein besonders in England verbreiteter Brotaufstrich und anfänglich mit Zitrusfrüchten wie
Zitronen und Orangen bekannt geworden. Doch jetzt wird Curd mit den verschiedensten Früchten zubereitet und schmeckt nicht nur als Lemon-Curd und Orangen-Curd unwahrscheinlich gut.
Mit Zwetschgen ist es ebenfalls eine feine Sache und ihre vielseitige Verwendung nicht zu unter-
schätzen.
Ich habe mich hier zum Beispiel von Sally inspirieren lassen, die ein Curd mit Brombeeren
vorgestellt hat. Ich habe das Rezept abgewandelt und Zwetschgen dazu genommen, herausge-kommen ist ein exzellenter Brotaufstrich, der in kürzester Zeit verbraucht wurde.




Zutaten:
200 g. Zwetschgen
Saft von 2 Limetten oder Zitronen
1 Ei 
1 Eigelb
65 g. Zucker
2 TL. Weizenstärke
80 g. Butter

Zubereitung:
Die Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen.
Die Zwetschgen, Saft der Limetten, Ei und Eigelb, Zucker und Stärkemehl in einen Mixbecker geben
und fein pürieren. Das Fruchtpüree nachher durch ein Sieb streichen wenn jemand die Schale der
Zwetschgen nicht dabei haben möchte (habe ich nicht gemacht) und in einen Topf umfüllen.
Bei mittlerer Hitze eindicken lassen (dauert nicht lange), Butter dazugeben und darin schmelzen
lassen. Das Curd einmal kurz aufkochen lassen dann den Topf schnell vom Herd ziehen.
Noch warm in Gläser füllen und auskühlen lassen. Das Curd im Kühlschrank aufbewahren. Es Ist
nur begrenzt haltbar.





Viel Spaß beim Nachkochen

Eure Irmi

Dienstag, 13. September 2016

Crostini mit Lardo


Crostini essen und italienisches Feeling erleben ist wunderbar. Das kann man besonders gut mit
diesen Crostini, die mit Lardo und Taleggio belegt sind.
Lardo ist ein schneeweißer Speck mit einem zarten rosa Schimmer und schmeckt herrlich wenn
er hauchdünn geschnitten ist. Isst man ihn auf knusprigen Bruschetta-Brot ist man im 7. Himmel
und man riecht förmlich die Toskana aus der der Lardo stammt.
Der Taleggio stammt ebenfalls aus Italien und zwar aus dem norditalienischen Raum.
Zum Abendbrot essen wir das gerne, sehr gerne begleitet mit einem guten Glas Weißwein. Dann
sitzen wir auf der Terrasse und genießen den Feierabend.







Zutaten:
5 Toskana-Brotscheiben
100 g. Kräuter-Lardo
150 g. Taleggio
Knoblauchöl, Pfeffer
Paprikapulver für die Deko

Zubereitung:
Den Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen.
Den Taleggio in Scheiben schneiden und den Lardo in hauchdünne Scheiben schneiden.
Die Brotscheiben mit wenig Knoblauchöl bepinseln und im Backrohr ca. 5-6 Minuten
aufbacken. Die Brote aus dem Ofen holen und mit Taleggio belegen und wieder ins Rohr
schieben. Der Taleggio soll leicht schmelzen (Achtung ! das dauert nicht lange).
Nun die Brote aus dem Ofen holen, mit dem Lardo belegen, pfeffern, einen Hauch Paprika darüber
streuen und servieren.




Guten Appetit

Eure Irmi

Freitag, 9. September 2016

Zwetschgentarte mit Haferflockenstreusel


Jedes Jahr wenn die Zwetschgen und Äpfel reif sind, wissen wir, dass der Sommer zu Ende geht.
Obwohl ich die Hitze nicht gut leiden kann, ist mir jetzt doch ein wenig leid um den Sommer. Das
Schmachten“ habe ich nun hinter mir und hinterher kann ich sagen, es war in diesem Jahr gar
nicht so schlimm.
Nun ist der Herbst im Anmarsch und mit ihm die Ernte verschiedener Früchte.
Ich habe gerade wunderbare Zwetschgen in der Obstschüssel und mir ist ganz spontan nach
Streuselkuchen mit Zimtsahne. Deshalb werde ich mich jetzt geschwind in die Küche begeben
und Streuselkuchen backen. Am Samstag brauchen wir doch was zum Kaffee, da sind nämlich unsere Familienmitglieder wieder mal komplett.




Zutaten:
180 g. Zucker
1 Prise Naturvanille gemahlen
400 g. Weizenmehl
100 g. Haferflocken
1 Prise Salz
250 g. Butter
1 Ei (Gr. L.)
500 g. Zwetschgen ca.

Zubereitung:
Eine Tarte-Form oder eine Springform von 28 cm Ø einfetten;
Backofen auf 190° Ober/Unterhitze vorheizen.
Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen.
Alle Zutaten (außer Zwetschgen) in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und mit dem
Knethaken zu Streusel verarbeiten. Zwei Drittel der Streusel auf den Boden der Tarteform geben
und leicht andrücken, dabei einen kleinen Rand hochziehen. Die halbierten Zwetschgen mit der
Schnittseite nach oben gleichmäßig auf dem Streuselboden verteilen. Mit den restlichen Streuseln
bedecken. Den Kuchen für ca. 40 Minuten in den Backofen schieben und backen.
Kuchen auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
Beim Servieren noch einen großen Tupfer Zimtsahne dazugeben und fertig ist der Kuchen für
den Kaffeeklatsch.










Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken!!
 
Eure Irmi

Dienstag, 6. September 2016

Weizen-Dinkel-Baguette


ich habe eine neue Leidenschaft entdeckt. Brot backen!!.
Dabei benutze ich sehr gerne Rezepte, die keinen großen Aufwand erfordern. Auch möchte ich
nicht meinen Brotteig schon einen Tag vorher ansetzen mit Vorteig, Hauptteig u.s.w. das kennt ihr. Respekt vor denen, die das können. Aber so einfache Rezepte wie dieses hier "verbacke" und verblogge ich gerne.
Momentan backe ich auch noch nicht mein „täglich-Brot“. Jedenfalls noch nicht. Wie weit mich aber meine neue Leidenschaft noch treibt kann ich jetzt leider nicht sagen. Mit diesem Baguette habe ich ein tolles Brot aus dem Ofen gezogen, wo abermals Krume und Kruste gepasst haben. Ich habe für dieses Brot ein Mischmehl benutzt, welches ich schon fertig vermischt zu kaufen bekomme. Es besteht aus Weizenmehl Typ 480 und Dinkelvollkorn. Für helles Brot nehme ich gerne dieses Mehl
und ich komme damit sehr gut zurecht.
Das Rezept stammt von Sally, in deren Blog ich ebenfalls sehr gerne stöbere und von wo ich schon
einiges nach gebacken habe.




die Zutaten für 2 Baguette:
250 ml lauwarmes Wasser
1 TL. Honig
1 Tüte Trockenhefe
1 TL. Salz
400 g. Mehl (wie oben beschrieben)
1-2 EL. Öl (b.m. Sonnenblumenöl)

 
 
 

die Zubereitung:
Die Hefe im lauwarmen Wasser (max. 30° C) auflösen, den Honig dazugeben, gut verrühren.
Mehl und Salz vermischen und in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Die aufgelöste
Hefe dazugeben und den Teig mit der Maschine verkneten. Zum Schluss erst das Öl dazugeben
und gut unterkneten. Insgesamt sollte der Teig ca. 8 Min. verknetet werden. Den Teig
aus der Schüssel nehmen, zu einer Kugel formen, mit etwas Öl bestreichen und wieder zurück
in die Schüssel legen. Die Schüssel abdecken und an einen warmen Ort stellen.
Den Teig ca. 30-40 Min. gehen lassen. Die Menge sollte sich zumindest verdoppeln.
Nachher den Teig auf einer mit Öl bepinselten Fläche auseinanderziehen und halbieren.
Jede Hälfte zu einem Baguette formen indem man es zwirbelt und gleichzeitig in die Länge zieht.
Die Baguettes auf ein gefettetes Baguetteblech oder auf ein mit Backpapier belegtes Backblech
legen, mit Frischhaltefolie locker abdecken (der Teig sollte sich noch ausbreiten können) und
nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.
Unterdessen den Backofen auf 200° Ober/Unterhitze vorheizen.
Das Brot in den Backofen (2. Schiebeleiste von unten) schieben und knapp 30 Minuten backen.
Das fertige Baguette aus dem Ofen holen und komplett auskühlen lassen.
Dann genießen ♥♥♥!




Viel Spaß beim Nachbacken ♥♥♥

Eure Irmi